Ausbildung zum Assistenz-Instruktor




Themenkomplex 1

Stunden Thema Inhalt
4TheorieMethodik/ Didaktik: Trainingsaufbau
2Theorie, PraxisGymnastik: Allgemeine und Spezifische
2PraxisKihon: Umsetzung Methodik und Didaktik
2PraxisKata: Umsetzung Methodik und Didaktik
2PraxisKumite: Umsetzung Methodik und Didaktik
8SelbststudiumAnfertigen der schriftlichen Hausarbeit

Was ist Karate-DO

Definition: Einsatz des ganzen Körpers um eine maximale Kraft auf einen möglichst kleinen Punkt zu lenken --> Kime

Es handelt sich um eine Kampfkunst, in der Arme und Beine zum Stoßen, Treten und Blocken verwendet werden.

Ziele:

Trainingsinhalte:

Grundlagen der Methodik und Didaktik

Definition: Was im Training gemacht werden kann, hängt ab von der vorhandenen Graduierung, Behinderung, Alter, Gruppierung und der vorhandenen Zeit. Bei Kindern ist der Aufmerksamkeitszeitpunkt nach ca. 2 Minuten um --> nach dieser Zeit neue Aufmerksamkeitspunkte setzen bzw. bei älteren Leuten Motivation. Aus der Prüfungsordnung können die Lernziele abgeleitet werden. Es sollte immer dass gegeben werden, was die Schüler zum Erreichen der nächsten Stufe brauchen. Wie kann man dies nun beibringen?

Aufbau einer Trainingseinheit

Die Erwärmung sollte immer gleich sein. Dabei laut und deutlich in immer den gleichen Rhythmus zählen. Laufen ist keine richtige Erwärmung, da hier nur Herz und Kreislauf hochgefahren werden aber keine Gelenke geschmiert werden. Evtl. kann Laufen zum Aufwärmen genutzt werden. Gleiches gilt auch für Liegestütze. Spiele:

Der Sensomotorische Lernprozess

Erklärt, wie ein Schüler eine Technik erlernt. Das Einprägen erfolgt dabei über Sinneseindrücke.

Anfänger

Fortgeschrittener (bezogen auf Technik)

Könner

Dieser Lernprozess funktioniert auch mit falschen Bewegungen !!!

Fehler

Anfängerfehler: Gewohnheitsfehler: Grobfehler: Feinfehler: Immer nur einen Fehler gleichzeitig korrigieren. Dabei natürlich den schlimmsten Fehler zuerst. --> Immer nur kleine Aufgaben stellen. Die gröbsten Fehler sind die, den alle machen. --> Liegt am Lehrer bzw. am falschen Vormachen.

Maßnahmen zur Fehlerkorrektur

Beachtung der körperlichen und geistigen Vorraussetzungen des Schülers

Eigene Punkte

Allgemein

Kata

Kumite




Themenkomplex 2

Stunden Thema Inhalt
3TheorieTrainingsziele und -planung
3TheorieGrundlegende Prinzipien der Techniken (Teil I)
2PraxisMethodik im Kihon (Teil II)
2PraxisMethodik in der Kata (Teil II)
2PraxisMethodik im Kumite (Teil II)
8SelbststudiumAnfertigen der schriftlichen Hausarbeit

Trainingsziele und Planung

Vom Anfänger zum Gelbgurt in einem halben Jahr

  1. Was für eine Gruppe -> Ziele bestimmen (z.B. Anfänger, Kinder, 12 Jahre)
  2. Zeitraum ein halbes Jahr 2x 60 Minuten
  3. Ziel 8. Kyu
  4. Methoden: Trainer führt vor
  5. Material: Wikipedia, Bücher, ...
  6. Inhalte definieren in logischer Reihenfolge
  7. Planung der Einheiten (Trainingsplan)
    1. Einheit
      • Etikette, ZKD statisch, Choku-Zuki (Ziele)
      • Einführung
      • Erwärmung 15 Minuten
      • Hauptteil
        • Faust 10 Minuten
        • ZKD 13 Minuten
        • Zuki 13 Minuten
      • Schlussteil 9 Minuten
        • Ausblick, Dehnung, Kräftigungsübungen (Liegestütze, Rumpfheben), Spielchen, Frage-Antwort-Spiel, Auswertung, Probleme ansprechen, Leistungskontrolle
    2. Einheit
      • Wiederholung, ZKD dynamisch, Oi-Zuki (Ziele)
      • Erwärmung 10 Minuten
      • Nacherwärmung (Wiederholung) = Hauptteil 1 (später Kihon) 15 Minuten
      • Hauptteil 2
        • ZKD dynamisch
        • Oi-Zuki
      • Schlussteil

    3. ab 2. Einheit :
      • immer einen kleinen Schritt zurück zur Festigung (Hauptteil 1)
      • einen kleinen Schritt vor (Hauptteil 2)
      • immer bissel Zucker geben bzw. Veränderungen (nie den vorigen Plan kopieren)



Themenkomplex 3

Stunden Thema Inhalt
2TheorieGrundlegende Prinzipien der Techniken (Teil II)
2TheorieIntegration von Kihon, Kata und Kumite
4PraxisKomplexes Training (Teil I) am Beispiel der Körperverschiebung
4PraxisKomplexes Training (Teil II) am Beispiel der Körperrotation
4ÜbungMethodische Umsetzung von Einzelaufgaben durch die Teilnehmer
8SelbststudiumAnfertigen der schriftlichen Hausarbeit

Prinzipien der Technik

Körpereinsatz

Körperverschiebung

Körperrotation

Körpervibration

Keage-Prinzip

Kekomi-Prinzip

Integration von Kihon, Kata und Kumite

Techniken Prinzip KV Prinzip KR Prinzip KA Prinzip KK
Zuki-Waza        
Uke-Waza        
Keri-Waza        
Dachi        
Kata Heian1 Heian2 Heian3 Heian4

z.B. existiert Verbindung zwischen (Auszug) Zuki-Waza <- -> KV Zuki-Waza <- -> Heian1 Zuki-Waza <- -> Heian3 Heian1 <- -> KK (Streckung des Beines) Heian3 <- -> KK (Fumikomi)

Kime




Themenkomplex 4

Stunden Thema Inhalt
8PrüfungLehrproben der Teilnehmer

Wie beeinflusst die persönliche Einstellung die Technik?

Auswirkungen des Geisteszustandes auf die Reflexe




© by Stephan Pilz